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Kinospot wirbt für Inklusion

Mit einem Kinospot, der seit November 2012 in den Kinos läuft, möchte die Bundesregierung das Thema Inklusion ins Bewusstsein bringen.

Startbild Kinospot, zu sehen sind Anneke Kim Sarnau und Andreas Costrau

Mit einem neuen Kinospot, der ab dem 15. November in den Kinos läuft, möchte die Bundesregierung das Thema Inklusion ins Bewusstsein der Menschen in Deutschland bringen. Der Kinospot ist Teil der Kampagne "Behindern ist heilbar" und wirbt für eine inklusive Gesellschaft – ohne Barrieren im Kopf und im Alltag.

Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen:

"Das Kino ist der Ort, an dem die Fantasie Denkblockaden des Alltags löst. Alles, was vorstellbar ist, kann auf der Leinwand Wirklichkeit werden. "Einfach machen" heißt auch unser gemeinsames Motto zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Inklusion, also das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, muss im Alltag Normalität werden."

Die Kampagne "Behindern ist heilbar" ist ein Schwerpunkt des Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Der Aktionsplan umfasst rund 200 Einzelmaßnahmen und soll in den kommenden zehn Jahren systematisch weiterentwickelt werden.

Eine dieser Maßnahmen ist die Umsetzung des Filmfördergesetzes, mit der die Bundesregierung zur Verbreitung barrierefreier Filmfassungen einen wichtigen Beitrag leistet. Die Förderbedingungen für Filme mit Audiodeskription und ausführlicher Untertitelung für hörbehinderte Menschen wurden erleichtert. Zudem erhalten Kinos, die geeignete Plätze für Rollstuhlfahrer oder Induktionsschleifen für hörgeschädigte Menschen einbauen möchten, eine finanzielle Unterstützung. Damit Menschen mit und ohne Behinderungen im Kino gemeinsam Film erleben können.