Navigation

Bessere Teilhabe am Arbeitsleben

Ministerin von der Leyen im Gespräch mit den Schwerbehindertenvertretungen der DAX-30-Unternehmen zur besseren Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben

Gruppenbild von Schwerbehindertenvertretern © C. Plambeck Treffen mit Schwerbehindertenvertretern (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)

Ministerin von der Leyen hat am 4. Oktober 2011 die Schwerbehindertenvertretungen der DAX-30-Unternehmen getroffen, um sich mit ihnen über die Situation und die Chancen von behinderten Auszubildenden, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auszutauschen. Hintergrund ist die UN-Behindertenrechtskonvention, die seit 2009 in Deutschland verbindlich ist und von der Bundesregierung mit einem Nationalen Aktionsplan für die kommenden Jahre umgesetzt werden soll. Ein zentrales Thema ist dabei der Zugang und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Ministerin informierte auch über die "Initiative Inklusion", die eine der bedeutensten Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen ist: Zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt werden mit der Initiative insgesamt 100 Millionen Euro aus dem Ausgleichsfonds zusätzlich zu den bestehenden Regelleistungen für die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben zur Verfügung gestellt. So wird vor allem die Berufsorientierung für schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler, neue Ausbildungsplätze für schwerbehinderte junge Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sowie Arbeitsplätze für schwerbehinderte Arbeitslose und Arbeitsuchende, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, gefördert.

In dem Gespräch berichteten die Schwerbehindertenvertretungen von ihren Erfahrungen, um eine bessere und qualifizierte Teilhabe am Arbeitsleben weiter möglich zu machen. Einig war man sich darin, den dieses gemeinsame wichtige Thema weiter voran zu treiben.

Dazu konnten erste Impulse gegeben werden, wie eine inklusive Arbeitswelt funktionieren kann.