Navigation

Umsetzungsbegleitung nach Artikel 25 Absatz 2 BTHG

Projekt „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ nach Artikel 25 Absatz 2 BTHG

Mit dem BTHG wird die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen neu ausgerichtet. Dieser bedeutende Systemwechsel in der Sozialversicherung führt zu erheblichen Veränderungsprozessen, sowohl bei den zuständigen Trägern der Eingliederungshilfe, als auch bei den Leistungserbringern und den betroffenen Menschen mit Behinderungen.

Die neuen Regelungen der Eingliederungshilfe treten im Wesentlichen zum 1. Januar 2020 in Kraft. Bis dahin muss sichergestellt werden, dass die Leistungsträger das neue Recht einheitlich anwenden und die vertraglichen Beziehungen zwischen Leistungsträgern und -erbringern auf der Basis des reformierten Vertragsrechts neugestaltet worden sind.

Das Projekt „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ unterstützt die Träger der Eingliederungshilfe bei der Umsetzung der neu eingeführten Regelungen des BTHG in die Praxis. In bundesweit durchgeführten Veranstaltungen werden Intention, Hintergrund und Regelungshinhalte des BTHG erläutert. Hierdurch soll das Verständnis für grundlegende Veränderungen erhöht und fachlich relevante Neuerungen vertiefend und umsetzungsorientiert aufbereitet werden.

Im Rahmen des Projektes wird darüber hinaus ein Informations- und Wissensportal (www.umsetzungsbegleitung-bthg.de) aufgebaut, das Expertinnen und Experten der Länder, der Träger der Eingliederungshilfe, der Leistungserbringer und der Betroffenen und ihrer Verbände ein Forum bieten soll, sich über Neuregelungen und Umsetzungserfahrungen kontinuierlich auszutauschen. Die Projektwebseite bietet zudem über Fachdiskussionen und Experteninterviews verschiedene Möglichkeiten der Partizipation von Menschen mit Behinderungen bei der Umsetzung des BTHG.

Monatlich veröffentlicht das Projekt einen Newsletter. Bei Interesse können Sie sich hier eintragen.

Ein Projektbeirat begleitet die Projektinhalte fachlich und tritt als Multiplikator und Unterstützer des Projektes auf. Dem Beirat gehören zehn Mitglieder an, darunter Vertreterinnen und Vertretern der Bundesländer, der kommunalen Spitzenverbände und der Wohlfahrts- sowie Behindertenverbände.

Das Projekt wird in einem Zeitraum von Mai 2017 bis Dezember 2019 von dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. durchgeführt. Das BMAS unterstützt das Projekt im Rahmen einer Zuwendung.